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Faltbare Smartphones 2026: Die Hardware ist da, die Software holt auf

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Faltbare Smartphones 2026: Die Hardware ist da, die Software holt auf

Als Samsung das erste Galaxy Z Fold 2019 auf den Markt brachte, wurde es innerhalb von Tagen zurückgerufen, weil das Display sich verformte und brach. Das Z Fold 8, Anfang dieses Jahres erschienen, ist ein anderes Produkt. Das Scharnier ist für 200.000 Faltungen ausgelegt — etwa 130 Faltungen täglich über vier Jahre. Das ultrafinne Corning-Glas wurde dreimal überarbeitet. Hardware-seitig ist die Kategorie erwachsen geworden.

Marktlage

Samsung kontrolliert noch rund 60% des globalen Faltphones-Markts. Analysten schätzen, dass 2025 rund 25 Millionen Faltgeräte verkauft wurden. Das Preisminimum ist gesunken: Einstiegs-Faltphones chinesischer Hersteller beginnen nun unter 800 Dollar.

Die Software-Frage

Google hat in Android 14 und 15 stark auf adaptive Layouts gesetzt. Produktivitäts-Apps wie Gmail, Docs und Chrome funktionieren gut auf dem großen Innenbildschirm. Drittanbieter-Apps sind inkonsistenter — viele dehnen einfach ihre Phone-Oberfläche aus, anstatt den Platz sinnvoll zu nutzen.

Akku und Wärme

Die Akkulaufzeit bei bücherartigen Faltphones ist mittelmäßig. Thermik ist das andere Problem: Dünne Geräte haben Schwierigkeiten, Wärme abzuleiten.

Wer jetzt kaufen sollte

Faltphones 2026 eignen sich am besten für Nutzer, die regelmäßig längere Inhalte konsumieren. Für wen Smartphone-Nutzung hauptsächlich Social Media, Messaging und Fotografie bedeutet, ist der Preisaufschlag schwer zu rechtfertigen. Die Kategorie ist nicht mehr experimentell — sie ist eine ausgereifte Nische.

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