Sony WH-1000XM6 Test: Der Benchmark-Noise-Canceling-Kopfhörer wird messbar besser

Was Sony geändert hat
Der XM6 nutzt einen neuen QN3-Chip, der im kritischen 100-500Hz-Bereich eine um 3 dB bessere Geräuschunterdrückung als der XM5 bietet. Unabhängige Labortests von The Wirecutter haben diese Verbesserung bestätigt. Auch die Dämpfung hoher Frequenzen über 2 kHz wurde optimiert.
Klangqualität
Die bassbetonte Abstimmung bleibt Sonys Markenzeichen. Ein neuer Precise Voice-Modus hebt Stimmfrequenzen für Podcasts und Hörbücher hervor. Die Hochtonerweiterung oberhalb von 8 kHz fällt im Vergleich zum XM5 etwas besser aus.
Akku und Konnektivität
30 Stunden bei aktivem ANC. Die neue automatische Multipoint-Gerätepriorität beseitigt die 1,5-Sekunden-Verzögerung beim Umschalten des XM5. Der LC3plus-Codec wurde hinzugefügt, um bei niedrigeren Bitraten auf Android eine bessere Qualität zu liefern.
Komfortverbesserung
8 % weniger Anpressdruck bei mittleren Einstellungen, 12 Kopfbandpositionen (statt 7) und 3 mm tiefere Ohrpolster. Bei Sitzungen über vier Stunden merklich bequemer.
Handlungsempfehlungen
- XM5-Besitzer: marginales Upgrade, es sei denn, Sie nutzen sie auf Langstreckenflügen.
- XM4 oder älter: deutliches Upgrade in jeder Hinsicht.
- Android-Nutzer profitieren von der neuen LC3plus-Unterstützung.
- Bei 399 $ sollten Sie vor der Entscheidung einen direkten Vergleich mit der Bose QC Ultra (429 $) durchführen.