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BYDs Xuanji A3: Chinas erster 4nm-Chip für autonomes Fahren geht in Serie

Electrek
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BYDs Xuanji A3: Chinas erster 4nm-Chip für autonomes Fahren geht in Serie

BYD hat auf seiner Intelligent Strategy Launch am 28. Mai den Xuanji A3 vorgestellt – Chinas ersten selbst entwickelten 4-Nanometer-Chip für autonomes Fahren. Das Unternehmen gibt an, dass der Chip die Level-3- und Level-4-Autonomie unterstützt und sich bereits in Massenproduktion befindet.

Die Zahlen hinter dem Xuanji A3

Ein einzelner Xuanji-A3-Chip erreicht eine Rechenleistung von 700 TOPS. In BYDs Serienfahrzeugen kommen drei Chips zusammen, was einen kombinierten Spitzenwert von über 2.100 TOPS pro Fahrzeug ergibt. BYD zufolge verbraucht der Xuanji A3 rund 20 Prozent weniger Strom als vergleichbare Chips auf dem Markt.

Warum Eigenentwicklung wichtig ist

Die meisten globalen Automobilhersteller sind für ihre Fahrerassistenzsysteme weiterhin auf Drittanbieter wie Nvidia (Orin, Thor) oder Mobileye angewiesen. BYD arbeitet seit 2002 an der vertikalen Integration bei Chips. Heute betreibt BYD fünf Wafer-Fabriken und beschäftigt über 7.000 Chip-Ingenieure – bei kumulierten Investitionen von mehr als 100 Milliarden Yuan (rund 14,7 Milliarden US-Dollar).

Die Xuanji-Architektur

Der Xuanji A3 bildet das Herzstück von BYDs neuer Zentralrechnerplattform, die drei bisher getrennte Bereiche vereint: das Smart Cockpit, das Fahrerassistenzsystem und den elektrischen Antriebsstrang. Der Chip arbeitet mit BYDs proprietärem God's Eye-ADAS-System zusammen.

Kontext: Chinas Chip-Rennen

Die Markteinführung des Xuanji A3 kommt zu einer Zeit, in der China die heimische Halbleiterentwicklung vorantreibt. Der Herstellungspartner des Chips wurde nicht genannt – TSMC, Samsung und SMIC sind die Hauptkandidaten. Für den globalen EV-Markt signalisiert der Xuanji A3, dass BYDs Wettbewerbsvorteil über die Batteriechemie hinaus ins Silizium der Fahrzeugintelligenz reicht.

Quelle: Electrek

Originally reported by Electrek. Read the original article for additional details.

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